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Eingewachsene Barthaare: Wie man ihnen vorbeugt und ein eingewachsenes Barthaar entfernt

Mann betrachtet ein eingewachsenes BarthaarEingewachsene Barthaare – viele Männer von diesem Problem betroffen. Vor allem Männer, die dichtes und lockiges Barthaar haben, treten eingewachsene Barthaare am Kinn oder am Hals regelmäßig auf. Es entstehen kleine oder größere Pickel, die im Volksmund auch als Rasurbrand bezeichnet werden. Manchmal hilft nur noch der Gang zum Hautarzt, der das eingewachsene Barthaar fachmännisch entfernen kann.

Ein Expertentipp lautet, auf die tägliche Rasur an den betroffenen Hautpartien, zum Beispiel am Hals, zu verzichten oder die Stelle seltener zu rasieren. Diese Methode lässt sich für die meisten Männer jedoch meist nicht in die Tat umsetzen. Bei vielen ist ein tägliches Rasieren gewünscht oder notwendig. Doch es gibt wirkungsvolle Methoden, um eingewachsene Barthaare zu vermeiden und diese im Notfall in Eigenregie zu entfernen.

Bei wem treten eingewachsene Barthaare besonders häufig auf?

Männer mit feinem, dünnen Barthaar sind von eingewachsenen Barthaaren in der Regel deutlich seltener betroffen als Männer mit dichtem, krausem Barthaar. Die unangenehmen Pickel an Kinn und Hals treten auch bei Männern verstärkt auf, bei denen der Körper bestimmte Sexualhormone im Übermaß produziert.

Generell besteht bei starkem Bartwuchs eine höhere Wahrscheinlichkeit, irgendwann einmal eingewachsene Barthaare zu entdecken. In diesem Fall entsteht ein Pickel, der sich manchmal zu einer eitrigen Entzündung auswachsen kann. Es kann aber auch sein, dass der Pickel mit der Zeit von selbst wieder verschwindet. Kratzt oder drückt man jedoch daran herum, können unansehnliche Narben entstehen. Diese bleiben auf der Haut sichtbar oder führen zu dunkleren Verfärbungen der betroffenen Stellen. Dies betrifft meist dunkelhäutige oder stärker pigmentierte Männer.

Die Haut auf das Rasieren vorbereiten

Männer, die ihre Gesichtshaut optimal auf die Rasur vorbereiten, laufen seltener Gefahr, eingewachsene Barthaare zu haben. Da sich feuchte, geschmeidige Barthaare besser stutzen lassen als trockene, ist es sinnvoll, den Bart unter der Dusche oder direkt im Anschluss daran zu rasieren. Er ist durch das warme Wasser gut aufgeweicht und besser zu rasieren. Peelings sind längst nicht mehr nur Frauensache.

Um eingewachsene Barthaare zu vermeiden, sollten auch Männer regelmäßig eine solche Behandlung im Gesicht und am Hals durchführen. Durch die enthaltenen Schleifpartikel entfernt ein Peeling sanft abgestorbene Hautpartikel und öffnet die Poren. Die Haut wird auf diese Weise glatt, geschmeidig und weniger anfällig für Pickel und eingewachsene Barthaare.

Einige der am besten bewertete Mittel um Rasurbrand und Rasierpickel vorzubeugen sind wie folgt:

Die Verwendung spezieller Rasierprodukte für sensible Haut ist eine weitere Möglichkeit, um die Haut optimal auf das Rasieren vorzubereiten und eingewachsene Barthaare zu verhindern. Besser als Rasierschaum, der die Haut mitunter austrocknen und reizen kann, sind hierbei Rasiercremes oder -gele an. Sie versorgen Kinn und Hals mit ausreichend Feuchtigkeit und sorgen dafür, dass der Rasierer sanft über die Haut gleitet. Um eingewachsenes Barthaar zu vermeiden, sollte man um Produkte mit Alkohol einen große Bogen machen. Sie trocknen die Haut aus und verschließen die Poren.

Die richtige Pflege nach dem Rasieren

Nach dem Rasieren der Barthaare sollte man Gesicht und Hals mit kaltem Wasser abspülen. Das verschließt die Poren. Anschließend ist ein gutes Aftershave oder eine Lotion das Mittel der Wahl – allerdings eines, das keinen Alkohol enthält! Pickel, Entzündungen und trockene Haut können hierdurch begünstigt werden. Besser ist es, nach dem Rasieren Aftershaves oder Lotionen mit natürlichen Wirkstoffen wie Calendula oder Hamamelis zu verwenden.

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Wer immer wieder eingewachsene Barthaare hat, kann auf Cremes und Lotionen mit dem Wirkstoff Salicylsäure setzen. Diese Substanz ist nicht nur in Aspirin, sondern auch in vielen Produkten gegen Pickel enthalten. Das kommt nicht von ungefähr, denn Salicylsäure soll die Poren reinigen, Feuchtigkeit spenden und Entzündungen vermeiden. Damit ist der Wirkstoff ideal, um eingewachsene Barthaare zu verhindern.

Richtig rasieren und eingewachsene Barthaare umgehen

Mann Rasiert Kinn mit elektrorasierer

1. Viele Männer schwören auf den elektrischen Rasierer. Doch wenngleich diese Praxis schnell und komfortabel ist, so ist sie nur bedingt für eingewachsene Barthaare geeignet. Elektrische Rasierer können die Haut an Kinn und Hals reizen und eingewachsenes Barthaar begünstigen.

Rasierpickeln vermeiden durch die richtige Rasurtechnik

2. Daher ist die Nassrasur die deutlich bessere Wahl. Hier sollten Männer jedoch an ihrer Technik arbeiten, wenn nicht immer wieder ein eingewachsenes Haar auftreten soll. Man rasiert mit der Wuchsrichtung statt gegen an. Das ist zwar weniger sorgfältig, jedoch deutlich schonender.

Man rasiert mit Nassrasierer sein Hals

3. Außerdem sollte man darauf achten, mit dem Rasierer im Gesicht und am Hals nicht zu viel Druck auszuüben. Stattdessen sollte die Klinge nur sanft über die Haut gleiten. So lassen sich Verletzungen, Pickel und eingewachsene Barthaare vermeiden.

 

Hygiene hilft gegen eingewachsene Barthaare

Sollen eingewachsene Barthaare in Zukunft der Vergangenheit angehören, so kommt man um ein Mindestmaß an Hygiene nicht herum. Wer häufig benutzte oder sogar stumpfe Klingen verwendet, der braucht sich über Pickel oder eingewachsenes Haar nicht zu wundern. Spätestens nach fünf Einsätzen sollte der Rasierer oder die Wechselklinge in den Abfall wandern. Außerdem sollte die Klinge nach jedem Schwung durch das Barthaar ordentlich gespült werden, um die wegrasierten Barthaare und abgestorbene Hautschuppen zu entfernen.

Damit wird die Gefahr von Schnitten gering gehalten. Außerdem werden eingewachsene Barthaare verhindert. Nach der Rasur steht die gründliche Desinfektion des Rasierers bzw. der Klingen auf dem Programm. Entsprechende Desinfektionsmittel sind online, in Drogeriemärkten oder Apotheken erhältlich.
Übrigens: Der eine oder andere Mann wird der Meinung sein, dass für eine Rasur mehrere verschiedene Klingen erforderlich sind. Das ist jedoch nicht notwendig. Es genügt, wenn eine einzige scharfe Klinge zum Einsatz kommt.

Eingewachsene Barthaare selbst entfernen

Grundsätzlich gilt: ein eingewachsenes Barthaar, bei dem bereits eine Entzündung vorliegt, ist ein Fall für den Hautarzt. Im Anfangsstadium ist es jedoch möglich, ein eingewachsenes Barthaar im Gesicht oder am Hals selbst zu entfernen.

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Für die Entfernung eines eingewachsenes Haar empfehlen wir eine sehr präzise Pinzette. Für größere Flächen empfehlen wir eine der getesteten Cremes

Hierzu benötigt man eine Nadel und eine Pinzette. Von großer Bedeutung ist es, diese zuvor in kochendem Wasser oder mit einem alkoholhaltigen Desinfektionsmittel zu sterilisieren. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Bakterien in die Wunde gelangen und sie sich entzündet. Um die Haut optimal auf das Entfernen vorzubereiten, unterzieht man die Haut einem Peeling oder legt für einige Minuten eine in heißes Wasser getränkte Kompresse auf den Pickel. Letzteres führt dazu, dass die Haut aufgeweicht und die Poren geöffnet werden.

Zusätzlicher Effekt: ein eingewachsenes Barthaar wandert durch die Wärme langsam an die Hautoberfläche. Mit einer Nadel kann man den Pickel um ein eingewachsenes Barthaar aufstechen und den Übeltäter mit der Pinzette hervorholen. Wichtig ist, dass man ein eingewachsenes Barthaar nicht komplett entfernt, also zu zupfen, sondern nur über die Hautoberfläche zu legen.

Wurde ein eingewachsenes Barthaar entfernt, hat sich die Stelle an Gesicht oder Hals etwas Ruhe verdient. Damit die Wunde gut abheilen kann und hinterher keine hässlichen Narben zurückbleiben, empfiehlt es sich, nach dem Entfernen eine Zinksalbe aufzutragen.

Ein eingewachsenes Barthaar vom Arzt entfernen lassen

Wenn ein eingewachsenes Barthaar unauffällig ist, sich keine Entzündung abzeichnet und auch ästhetisch nicht stört, lässt man es am besten in Ruhe. Hat sich jedoch bereits eine entzündliche Schwellung entwickelt, so ist der Zeitpunkt gekommen, einen Fachmann hinzu zu ziehen.

Der Hausarzt oder ein Dermatologe können ein eingewachsenes Haar fachmännisch begutachten und die geeigneten Maßnahmen anordnen. Ist es notwendig, ein eingewachsenes Barthaar zu entfernen, so erfolgt dies in der Regel durch einen winzigen Schnitt in die Haut.

Im Anschluss verschreibt der Arzt meist Cremes oder Salben, die je nach Befund Cortison oder antibiotische Wirkstoffe enthalten. Männer, die ein eingewachsenes Haar künftig umgehen möchten, können sich vom Hautarzt auch medizinische Peelings verschreiben lassen. Diesen Anwendungen werden ebenfalls positive Wirkungen im Hinblick auf eingewachsene Haare im Gesicht nachgesagt. Hier finden Sie weitere nützliche Tipps zum Thema eingewachsene Haare.

 

 

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